Februar 10, 2017

unanswered 10:13 PM ✓

Gestern hab ich meinen Stolz hinuntergeschluckt und dir wieder geschrieben.
Obwohl mich deine letzten Worte so verletzt haben.
Obwohl du meine zuletzt gesendeten Nachrichten ignoriert hast.
Eine ganze Woche hab ich es ausgehalten, dir nicht zu schreiben.
Ich war ganz schön stolz auf mich.

Also schrieb ich dir.
Überlegte lange, ob ich die Nachricht überhaupt abschicken soll.
Bis ich mir dachte "Was hast du zu verlieren? Schlimmer kann es nicht mehr werden." und mit zitternden Händen die Nachricht abgeschickte.

Und dann kamst du online.
Und hast nicht geantwortet.
Der Moment, in dem die Tränen wieder anfangen zu laufen und man vor lauter Verzweiflung das Handy gegen die Wand schleudern möchte.
Der Moment, in dem man realisiert, dass man doch noch keinen Abstand zu der Situation gewonnen hat, egal wie sehr man es sich in der vergangenen Woche versucht hat einzureden.

Doch plötzlich erschien 4 Stunden später dein Name auf dem Bildschirm.
Nur 5 Worte.
Zurückhaltendende Worte,
höflich,
und so distanziert wie noch nie zuvor.

Aber dennoch ist es eine Antwort.
Der kleine Funken Hoffnung flammt wieder auf.
Ich klammere mich daran fest.
Es ist ein Anfang.

Februar 05, 2017

Trennungsschmerz


Gefühle ausgekotzt.
Stimmungsschwankungen fünfzig mal täglich.
Ich liebe dich nicht doch ich liebe dich so sehr.
Kaum was essen können und schlaflos durch die Nächte.
Herzschmerz sind gelesene, aber unbeantwortete Nachrichten.
Wegen Gedankenkotze nicht lernen können, eine Woche vor der Klausurenphase.
Die Gedanken drehen sich den ganzen Tag im Kreis,
obwohl du nicht einen einzigen Gedanken an mich verschwendest. 


So fühlt sich also Liebe an. 


Februar 04, 2017

"Meine Gefühle sind nicht mehr vorhanden. Wir können auch gern gar nichts mehr ansprechen, mir ist das gleich. Und ob du dich mit jemanden triffst oder nicht, langsam wird mir das echt egal. Tu einfach das, was du nicht lassen kannst." 


Fassungslos starre ich auf mein Handy.
Die Minuten vergehen.
Diese Gleichgültigkeit ist schlimmer als jeder Schlag ins Gesicht.